Showbericht „ Lord of the Dance“
04.11.2003 Arena Nova, Wr.Neustadt (Austria)
Showbericht von ANDREA
Nun was soll ich sagen – irgendwie fällt mir nur ein:
ES WAR NATÜRLICH MEGASUPER!!!
Wenn man eine Show schon so oft gesehen hat, fällt es einem nicht mehr leicht einen Showbericht mit Neuheiten zu bestücken.
Was für mich allerdings neu war, waren die Leadtänzer: Michael Edwards und Emma Holtham.
Michael war super. Seine Ausstrahlung und sein tänzerisches Können waren umwerfend.
Wird er vielleicht mal einer zweiter „MICHAEL“???? Wer weiß……….
Von Emma war ich nicht „so“ begeistert. Im Tanz kam sie mir etwas unsicher vor und was mich bisschen störte war ihr nicht enden wollendes gekünsteltes Lächeln.
Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Leigh Anne McKenna war natürlich unsere „Morrighan“. Sie war einfach traumhaft; das Publikum hellauf begeistert als sie mit Ihm flirtete und kokettierte.
Damien und Des tanzten diesmal nur in der Gruppe. Aber wie soll es anders sein – selbst da sind sie super und stechen hervor.
Bernadette war diesmal nicht auf der Bühne sondern betrachtete die Show von der Hauptkamera im Saal aus.
Leichte Beute – denn als wir sie erspähten, stürzte meine Mutter sofort zu ihr. Hehe
Bernadette verriet uns, dass die Busse beim Hintereingang stehen und wir uns nachher dort Autogramme holen könnten.
(Als wenn wir nicht eh schon genug hätten – hihihi).
Übrigens: bei der Autogrammjagd waren wir zu viert!!!! (Wusste ja keiner)
Die Show war natürlich viel zu schnell zu Ende; aber es folgen ja noch drei weitere.
Darum beende ich diesen Bericht, weil ich ja noch von St.Pölten und Graz berichten möchte.
Zum Abschluss noch eins: heute 05.11.2003 sehen wir in St.Pölten (jubel jubel) unser Brautpaar Damien und Bernadette in den Hauptrollen.
Das wars derweil von mir. Auf bald und narrische Grüße an alle Flatheads
ANDREA
Showbericht von Franz
Schon bei der Anreise waren wir ziemlich nervös, aber das sind wir eigentlich immer vor einer LOTD Show. Da herrscht immer so eine Art Ausnahmezustand. Vor der Show gingen wir in der Nähe des Veranstaltungsortes noch schnell etwas essen, um für die Show gestärkt zu sein und um einen Schlachtplan auszuarbeiten, wie wir nach der Show an die Tänzer herankommen. Aber meistens kommt es sowieso immer anders als man es Plant.
Bevor wir dann zur Halle kamen, wollten wir noch schnell so ein Werbeplakat, wie sie überall aufgeklebt wahren, ergattern. Aber die hingen alle ziemlich fest und währen ohne Schaden zu nehmen nicht abgegangen. Und so hatte mein Schwager den verwegen Gedanken, einfach in der Halle bei der Kassa danach zu fragen. Was meine Nichte dann auch prompt getan hat und ziemlich unfreundlich abgewimmelt wurde. Aber so leicht gaben wir uns nicht geschlagen und mein Schwager startete auf gut Glück einfach dort ins Büro, und kam nach einer kleinen Ewigkeit mit ein paar Rollen Plakaten (für jeden von uns eines) wieder heraus. Er kann manchmal eben sehr überzeugend sein.
Als wir dann unsere Plätze in der ersten Reihe links eingenommen hatten, begann wider das übliche Raten, wer wird heute die Hauptrollen Tanzen. Und gleich darauf hatten wir die Gewissheit, wer heute ganz bestimmt nicht tanzen wird, den Bernie kam zu unseren erstaunen rechts neben der Bühne mit einen Tontechniker heraus und marschierte mit im ganz nach rückwärts der Halle, wo die Technik noch eine Kamera und das Mischpult aufgebaut hatte, und setzte sich dort auf eine Kiste, um sich die Show von dort anzusehen. Bewaffnet war Sie mit einen großen Block und Kugelschreiber. Wahrscheinlich vergab Sie während der Show Haltungsnoten. Unsere langen Gesichter könnt Ihr Euch vorstellen. Aber zugleich schmiedeten wir den Plan, in der Pause sofort zu Ihr zu starten.
Aber jetzt konzentrierten wir und ganz auf die Show, die begann wie immer, Licht aus eine Tonbandstimme bestätigt uns das wir bei der richtigen Show sind, die Mädchen betreten die Bühne und legen sich dort nieder. Ach ja die Bühne, das Bühnenbild beschränkte sich, aufgrund dessen das die Halle nicht gerade zu den größten gehört, auf das Minimum. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt fehlt links und rechts die Deko und auch von den schönen Flügeln über der Bühne, wahren nur die Aluträger mit der Beleuchtung vorhanden. Die beiden Videowände waren aber da. Das macht aber alles nichts, denn wen die Show beginnt hast du sowieso nur noch die Augen auf die Tänzer gerichtet.
Wie Ihr aus den Bericht von Andrea sicher schon erfahren habt, waren die Leadtänzer: Michael Edwards und Emma Holtham sowie Leigt Anne und Ciaran Devlin. Emma ist tänzerisch nicht schlecht, konnte mich als Saoirse aber auch nicht ganz überzeugen. Da ich Hichael das erste Mal als Lord gesehen habe, war ich angenehm überrascht, der Bursche hat eine Ausstrahlung sagenhaft. Und jede Menge Temperament, die ein Lord eben so braucht. Was soll man über Leigt Anne noch sagen, Sie ist einfach die Perfekte Morrighan. Sie ist nicht nur eine tolle Tänzerin, sonder auch schauspielerisch sehr begabt. Schon Ihre ersten Bewegungen lösten im Publikum Pfiffe der Entzückung aus. Wie Sie mit dem Publikum spielt und immer wieder Blickkontakt mit diesem hält ist toll. Mit einen Augenwink gab Sie uns zu verstehen, das Sie uns in der ersten reihe gleich wieder erkannt hat. Wir waren ja auch nur unschwer zu überhören.
Ciaran ist als Don Dorcha aller erste Sahne, er hat nicht nur die richtige Figur dazu, sondern er kann auch so richtig böse schauen.
Begeistert bin ich auch von Jennifer Curran, Sie hat eine tolle Stimme und auch eine tolle Ausstrahlung. Mit ihr Lächeln, der Stimme und Ihrer Grazie hat Sie die ganze Halle verzaubert. Ein echter gewinn für die Show.
Cora und Theresa haben wie immer auch die letzten Schläfer im Publikum geweckt und die Halle zum toben gebracht. Nachdem wir die ersten wahren, die lautstark mitgeklatscht haben, hat Cora uns natürlich sofort bemerkt. Mir ist aufgefallen das Theresa jetzt viel lockerer ist und auch nicht mehr so zu Fehlern neigt als früher.
Die erste Hälfte der Show ging wie immer viel zu schnell vorbei. Nun starteten wir Plan A, das heißt aufspringen und sofort nach rückwärts zu Tontechnik wo Bernie sitzt sprinten. Als wir aber dort angekommen waren, war Sie schon weg. Als wir uns umblickten sahen wir Sie nur noch links von der Bühne hinter dem Vorhang verschwinden. Während wir im Mittelgang nach rückwärts gelaufen sind, Ist Sie auf der linken Seite verschwunden. Genau da wo wir vorhin gesessen sind. Plan A ist also voll in die Hose gegangen. So dachten wir uns vielleicht kommt Sie ja nach der Pause da wider heraus wo Sie verschwunden ist und ich und meine Nichte Andrea begaben uns zeitgerecht wider auf unsere Plätze um Sie dort zu erwischen, während meine Schwester Annemarie und mein Schwager hinten noch mit Bekannten tratschten. Aber Berni hatte uns wider ausgetrickst, denn Sie kam wie beim ersten Mal wieder von rechts heraus. Meine Schwester, die gerade am Weg zu uns war und gerade bei der Technik vorbei kam, entdeckte Sie aber rechtzeitig und verharrte dort wie zu Stein erstarrt. Also hieß es für mich wieder kommando-zurück zur Technik.
Als ich dort ankam, plauderte Annemarie schon eifrig mit Bernie, die uns auch gleich verriet wo nach der Show die Busse stehen würden. Ohne Ihrer Hilfe hätten wir die auch sicher nicht gefunden, so versteckt waren die. Auf ein extra angefertigtes Foto, wo Sie und Damien darauf sind, hat Sie mir ein Autogramm gegeben. Ich habe Ihr natürlich eine Kopie von dem Foto geschenkt, über das Sie sich sichtlich sehr gefreut hat. Danach wollte meine Schwester wissen, ob wir nach der Show noch einige Bilder von Ihr machen können, worauf Berni meinte warum warten machen wir die doch gleich hier. So entstanden die bewussten Bilder in der Halle.
Dann ging plötzlich das Licht aus, Bernie setzte sich wieder auf Ihre Kiste um die Show zu beobachten und wir mussten im finstern unsere Plätze aufsuchen. Der zweite Teil der Show wahr natürlich ebenfalls viel zu schnell vorbei, wir schon der erste. Dazu kann man eigentliche nur sagen, Lord of the Dance ist eine Klasse für sich, ganz egal wer von der Truppe gerade tanzt, sie sind alle gut.
Nach der Show stürmten wir also aus der Halle raus, links ums Eck der ganzen Halle entlang bis zum Ende, wo die Trucks und ein Bus mit schon laufendem Motor stand. Hier wahren wir also richtig, aber ohne Bernie’s Hilfe hätten wir das nie gefunden. Wir wahren auch die Einzigen die dort standen und verzweifelt eine kleine Stahltüre anstarrten. Und es war verdammt kalt. Wenn wir ehrlich sind haben wir doch schon fast alle Autogramme oder? Aber gibt es eine bessere Idee um mit den Tänzern in Kontakt zu treten? Wie immer kam Cora als erste heraus, mit einen Lächeln als hätte Sie uns schon erwartet. Nach einer kleinen Plauderei und den schon üblichen Autogrammen, überreichte ich Ihr ein paar Fotos vom Konzert wo Sie mit Ihrer Schwester Breda in Oslip abgebildet sind.
Dann kam Damien heraus, aber ohne Bernadett? Eine wahre Seltenheit oder? Wahrscheinlich hatte Sie noch Lagebesprechung mit Ihren Mädels, denn die kamen alle ziemlich spät heraus. Er unterschrieb mir auf den Foto, wo vorher schon Bernie unterschrieben hatte und zeigte sich ganz verwundert, wusste er doch das Sie noch drinnen war. Die langen Haare stehen Ihm ganz gut finde ich.
Auch Des fand sofort den Weg zu uns und wahr von einen kleinen Schwätzchen mit meiner Schwester nicht abgeneigt. Er Sagte "Ihr seid doch in der ersten Reihe gesessen oder?" Ja sind wir, wir wahren auch immer die ersten die aufgestanden sind und geklatscht haben. Leider waren wir zu wenige Fans und so ging uns der Eine oder Andere durch die Lappen. Nicht so Michael Edwards, er kam geradewegs auf uns zu und begrüßte uns als wären wir alte Bekannte von Ihm. Wir sind immer wieder begeistert welch herzliches Verhältnis die Truppe zu Ihren Fans hat. Da gibt es kein einziges unfreundliches Wort und du wirst immer begrüßt wie ein Teil einer großen Familie und das finde ich so toll.
Dan kamen endlich die Mädels heraus, vorne weg Leigh Anne Schön und strahlend wie immer begrüßte Sie uns sofort. Sie muss man einfach gerne haben. Aber eine ist und bis jetzt immer entwischt, „Hellen“ in Wien in der Stadthalle hatten wir nie Glück, da hat Sie sich immer irgendwie vorbei geschmuggelt. Aber nicht Heute, da haben wir uns wie die Geier au Sie gestürzt. Sie ist aber eine ganz Süße und gab uns bereitwillig Autogramme. Fast jeder mit dem wir gesprochen hatten, fragte wie lange die Busfahrt nach St. Pölten dauern würde. Nun so eineinhalb bis zwei Stunden würde Er schon brauchen, schließlich darf der Busfahrer ja nicht so rasen, hatte Er doch kostbare Fracht an Bord. Nachdem wir uns dann noch für diesen Abend von Bernadett verabschiedet hatten und Ihr sagten das wir Morgen wieder kommen, stieg auch der Rest der Truppe in den Bus und rauschten Richtung St. Pölten ab, wo wir Sie ja wieder treffen wollen.
Franz